Interaktiver Plan musée de l’Armée

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Domkirche – Grabmal von Napoleon I.

1676 ersetzt der Minister Louvois bei der Leitung vom Bau des Hôtel des Invalides Libéral Bruand durch Jules Hardouin-Mansart. Obwohl ursprünglich nur eine einzige Kirche geplant war, erschafft Hardouin-Mansart eine prächtige königliche Kirche, den für Feierlichkeiten reservierten „Invalidendom“ und zusätzlich eine bescheidenere „Soldatenkirche“ für das tägliche Leben der Bewohner. Die Errichtung des Grabmals von Napoleon I. und einer Glaswand vollendet die Trennung in zwei Kirchen.

Das Grab von Kaiser Napoleon I. in der Kirche des Invalidendoms
Kuppel der Domkirche
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Die Artillerie des Ehrenhofs

An den Galerien des Ehrenhofs entlang zeichnet eine einzigartige Batterie von 70 Bronzekanonen aus dem XVII., XVIII. und XIX. Jahrhundert 200 Jahre Geschichte der Artillerie auf französischem Gebiet nach. In einem Parcours können die Besucher die Rolle, Symbolik und Geschichte dieser Meisterwerke aus den Artilleriekollektionen des Museums und die Heldentaten der großen französischen Artilleristen entdecken.

12-er Kanone „Sarasin“ aus Bronze
Feststehende 12er Kanone „Achille“ mit gezogenem Lauf
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Kathedrale Saint-Louis-des-Invalides

1676 entwirft der Architekt Jules Hardouin-Mansart ein prächtiges und harmonisches Bauwerk, das von Anfang an in eine königliche Kirche (den Invalidendom) und eine Soldatenkirche aufgeteilt wurde. Letztere ist dem heiligen Ludwig gewidmet und enthält eine Orgel, die ursprünglich von Germain Pilon erbaut wurde, einem gewöhnlichen Tischler vom Amt für die Bauten des Königs. Derzeit sind in ihr etwa hundert Trophäen ausgestellt, die dem Feind abgenommen wurden und die die Geschichte der französischen Armeen von 1805 bis zum XX. Jahrhundert nachzeichnen.
Sie ist auch Veranstaltungsort vieler Konzerte! Informationen am Empfang.

Schiff und Chor der Soldatenkirche des Hôtel des Invalides
Orgel der Kirche Saint-Louis-des-Invalides
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Waffen und alte Rüstungen vom Mittelalter bis 1643

Der beeindruckende Reichtum der alten Kollektionen, die von der Rüstkammer der französischen Könige geerbt wurden, macht das Armeemuseum zu einer der größten Waffenkammern der Welt. Die Stücke werden in einem chronologischen Parcours präsentiert, der die Geschichte der Ritter von der Zeit des heiligen Ludwig bis zur stehenden Armee des XVII. Jahrhunderts vorstellt. Orientalische Waffen, Jagdwaffen und Turnierrüstungen vervollständigen den Besuch.

Das Arsenal des Armeemuseums
Reiterrüstung von Franz I.
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Von Ludwig XIV. bis Napoleon III., von 1643 bis 1871

Von 1643 bis zum Deutsch-Französischen Krieg 1870 folgen große Schlachten und Militäreinsätze aufeinander, und nicht zu vergessen die Revolution, das Erste Kaiserreich, die Restauration und die Julimonarchie. Durch eine einzigartige Ausstellung mit Uniformen, Ausrüstungen, Waffen, Orden und Emblemen, Gemälden und persönlichen Besitztümern von berühmten Persönlichkeiten wie Napoleon Bonaparte und seinen Marschällen veranschaulichen die modernen Kollektionen die militärische, politische und soziale Geschichte Frankreichs.

Napoleon I. auf dem kaiserlichen Thron oder Seine Majestät der Franzosenkaiser auf seinem Thron
Der Saal Restauration – Julimonarchie im Armeemuseum
Fermer

Besondere Ausstellung- sräume

Diese neuen Bereiche für Dauerausstellungen bestehen aus zwei Ausstellungsräumen, von denen der erste Sammlungen alter Figürchen (Serien von kleinen Soldaten aus Papier, Blei und Zinn) und Miniaturmodelle von Artilleriestücken präsentiert, während der zweite der Geschichte der Musikinstrumente im XIX. Jahrhundert gewidmet ist.

Ausstellungsraum der Musikinstrumente
Saal der Artilleriemodelle
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Die zwei Weltkriege von 1871 bis 1945

Uniformen, Gegenstände aus dem Alltagsleben des Soldaten, Embleme, Waffen, Gegenstände aus der Kolonialgeschichte, persönliche Gemälde und Archive, Dokumentarfilme, Fotografien und Karten veranschaulichen den Kontext der zwei Weltkonflikte, indem sie die Eskalation bis zum Ersten Weltkrieg, die Zwischenkriegszeit und das Anwachsen der politischen Spannungen und hegemonialen Bestrebungen nachzeichnen, die zum Zweiten Weltkrieg geführt haben.

Das Marne-Taxi in den Bereichen der Dritten Französischen Republik des Armeemuseums, Saal „Joffre“
Legionär der 13. Halbbrigade der Fremdenlegion, um 1942
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Historial Charles de Gaulle

Dieser Multimediabereich, der zusammen mit der Charles-de-Gaulle-Stiftung entworfen wurde, zeigt den politischen Weg von Charles de Gaulle und führt den Besucher dadurch mitten in die Geschichte des XX. Jahrhunderts. Da dieser Bereich den Audioarchiven, Videos, Multimediaanimationen und Dokumentarauszügen gewidmet ist, enthält er kein einziges Objekt, ermöglicht aber ein totales Eintauchen in das Frankreich der Jahre von 1890 bis 1970. Mit einem autonomen Infrarotgerät ausgestattet findet der Besucher seinen eigenen Parcours durch 400 audiovisuelle Dokumente und fast 20 Stunden Kommentare.

Historial Charles de Gaulle
Historial Charles de Gaulle
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Sonderaus- stellungen

Das Museum bietet Ihnen zwei zentrale Veranstaltungen pro Jahr: die Ausstellungen zu unserem Kulturerbe, begleitet von einem besonderen Kulturprogramm.

Ausstellung „Churchill – De Gaulle“, Frühjahr 2015
Ausstellung „Napoléon in Sankt Helena“, Frühjahr 2016
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Museum der Reliefpläne

Das Museum der Reliefpläne bewahrt und präsentiert eine weltweit einzigartige Kollektion mit historischen Modellen von befestigten Städten und ihren Feldzügen, die zwischen den Regentschaften von Ludwig XIV. und Napoleon III. erstellt wurden. Als militärische Strategieinstrumente, Prestigeobjekte der Staatschefs und Meisterwerke der Miniaturisierung bieten die Reliefpläne eine detaillierte, dreidimensionale Entdeckung der Städte, ihrer Gebäude, ihrer Befestigungsanlagen und der Landschaften, die sie umgeben.

Reliefplan der Stadt Neuf-Brisach im Maßstab 1/600
Vitrinen des Museums der Reliefpläne
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Museum des Ordens der Libération

Das Museum des Ordens der Libération ist den Inhabern dieses Ordens gewidmet. Mit der Geschichte des Komitees France Libre und der Résistance zeichnet es ihren Parcours von 1940 bis 1945 nach. Der Orden der Libération wurde im November 1940 von General de Gaulle gegründet, um die Kämpfer auszuzeichnen, die sich auf herausragende Art für die Befreiung Frankreichs eingesetzt haben.
Achtung: Das Museum des Ordens der Libération ist derzeit wegen Renovierung geschlossen. Es wird im September 2015 wieder eröffnet.

Die Uniform von Charles de Gaulle in den 1960er Jahren
Collier eines Grand Maître des Ordens der Libération
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Kartenverkauf/ Information

Das Armeemuseum bietet Ihnen zwei Schalter zum Kartenverkauf: einer liegt nördlich (Richtung Esplanade des Invalides), der andere südlich (Richtung Place Vauban).
Es stehen auch Automaten für die Eintrittskarten des Museums zur Verfügung (Karten zum vollen Preis).

Die Öffnungszeiten des Museums:
• vom 1. April bis 31. Oktober: von 10:00 bis 18:00 Uhr,
• • vom 1. November bis 31. März: von 11:00 bis 17:00 Uhr

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Multimediaführer

Der Multimediaführer, der auf einem iPod Touch angeboten wird, begleitet Sie bei Ihrem Besuch im Museum.
• Preise: 6 € (voller Preis) und 4 € (ermäßigter Preis)
Bezahlung an der Kasse des Museums oder an den Schaltern der Multimediaführer.
• Sprachen: Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Deutsch, Russisch, Mandarin, Japanisch.
Die Führer werden gegen Vorlage eines Ausweises an den Schaltern abgeholt und wieder abgegeben. Die Schalter geben ab 1 Std. 30 Min. vor Museumsschluss keine Führer mehr aus. Sie können Ihren Multimediaführer bis zum Museumsschluss wieder abgeben.

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Café-Restaurant

Das Carré des Invalides ist ein einladender Bereich, in dem Sie sich vor oder nach Ihrem Besuch stärken können. Er erwartet Sie auf der Ebene des Schalters Kartenverkauf/Information Richtung Place Vauban.

Das Café-Restaurant ist täglich geöffnet:
• vom 1. April bis 31. Oktober: von 9:00 bis 18:30 Uhr,
• vom 1. November bis 31. März: von 9:00 bis 17:30 Uhr.

Das Café-Restaurant ist am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember geschlossen.

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Buchhandlung/ Boutique

Die Buchhandlung/Boutique RMN liegt auf der Ebene des Schalters Kartenverkauf/Information Richtung Place Vauban und bietet dem Besucher eine große Auswahl von Führern und Büchern über die Kollektionen des Armeemuseums und die Militärgeschichte (über 2 000 Referenzen), Folgeprodukte, Postkarten ...
Von April bis September wartet auch in der Domkirche ein Schalter mit Buchhandlung/Boutique auf Sie.

Die Buchhandlung/Boutique ist geöffnet:
• vom 1. Oktober bis 31. März: Montag bis Samstag von 10:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag von 10:00 bis 17:30 Uhr,
• vom 1. April bis 31. Oktober: Montag bis Sonntag von 10:00 bis 17:30 Uhr.

Die Boutique ist am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember geschlossen.

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Behinderte Zugang

Für Ihre Bequemlichkeit sind Menschen mit Behinderungen zum Eingang 6 Boulevard des Invalides eingeladen.