Museumsbereiche


Das Armeemuseum im Herzen des Hôtel national des Invalides ist der Fluchtpunkt mehrerer thematischer und symbolträchtiger Bereiche.

Das Armeemuseum wurde im Jahr 1905 aus der Taufe gehoben und stellt den Zusammenschluss des Artilleriemuseums mit dem Historischen Museum der Armee dar. Das Historische Museum der Armee wurde im Jahr 1896 durch eine Gesellschaft gegründet, La Sabretache, deren Präsident, der Maler Edouard Detaille, der - ausgehend von seinen privaten Sammlungen - ein nationales Militärmuseum nach dem Vorbild der Retrospektivensäle der Pariser Weltausstellung von 1889 schaffen wollte.

Zu den glanzvollsten Sammlungen des Museums gehören die alten Waffen und Rüstungen (die drittgrößte Sammlung weltweit), die kleinen Artilleriemodelle (weltweit einzigartig) und ein außergewöhnliches Ensemble von Geschützen aus dem 19. Jahrhundert, die in enger Beziehung zur Epoche Napoleons I. und den Marschällen des Kaiserreiches stehen.

Das Armeemuseum zählt zu den weltweit größten Museen für militärische Kunst und Geschichte. Seine Lage inmitten eines so bedeutenden militärischen Baudenkmals wie dem Hôtel National des Invalides verleiht ihm einen außergewöhnlichen Charakter. Es gibt nur wenige Militärmuseen, die eine derartige Vielfalt an Ausstellungsstücken präsentieren und so viele aufeinanderfolgende Epochen abdecken.

Das Museum vereint ein Gebäudeensemble, in dem sich architektonische Denkmäler mit thematischen und chronologischen Abteilungen abwechseln. Insgesamt besteht das Museum aus 7 Hauptabteilungen: